Rolfing® und Bewegung


Die Rolfing® - Methodik an sich orientiert sich von hause aus nicht nur an der menschlichen Körperstruktur im engeren Sinne, sondern auch am mühelosen Zusammenspiel einzelner Körperstrukturen untereinander und an funktioneller Bewegung. Struktur und Funktion bilden gewissermaßen eine Art von Wachstums - Antagonismus.

Somit spielen neben der manuellen Arbeit an Faszien, Binde- u. Muskelgewebe auch die energiesparende  Bewegung  eine entscheidende Rolle für ein gutes Ergebnis der jeweiligen Rolfing® - Sitzungen. Intensives  Rolfing® bezieht in meiner Praxis eine sensomotorische Schulung zur Erreichung ökonomischer Bewegungsabläufe mit ein. Ein gutes Rolfing® - Ergebnis ist nicht nur eine harmonische, gut integrierte Körperstruktur,  sondern auch eine dauerhafte Verbesserung alltäglicher, berufsbedingter oder sportbedingter Bewegungsabläufe.Um diesem bewegungspädagogischen Anspruch gerecht zu werden erarbeiten sich manche Rolfer® eine sogenannte Movementzusatzqualifikation.


Weshalb EUTONIE – Movement?

Ich habe mich vor vielen Jahren für die EUTONIE – Pädagogik nach G. Alexander entschieden. Dafür gibt es zwei gewichtige Gründe: zum einen habe ich mich schon lange vor meiner Rolfing® - Ausbildung mit Eutonie G.A.  aktiv beschäftigt und zum anderen bezieht die Eutoniepädagogik nicht nur Bewegungsökonomie und Körperbewusstsein, sondern grundlegend wichtige psycho-physio-soziale Komponenten mit ein.

Will heissen: der Zugang zur eigenen Persönlichkeit und die tief im Körper gespeicherten psychisch - sozialen Erfahrungen und Muster sind erstens über körperliches Bewegungsbewußtsein auffindbar (vgl. u.a. Moshe Feldenkrais) und lösbar und zweitens beachtet Eutonie – Movement diese über die reine Bewegungsfunktionalität hinausgehenden Grundfesten der eigenen Persönlichkeit in einer ganz besonderen Art und Weise.

Eutonie – Movement ist eine Bewegungs- und Bewusstseinspädagogik, die sowohl in meinen Rolfing® - Sitzungen als auch in separaten Movement – Sitzungen von mir fallweise angewendet wird.